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Freitag, 19. Mai 2023

"Geht nicht. Ich bin dann schon weg"


    Dieses kleine Porträt schreibe ich von einem seitlichen Blickwinkel aus. Nicht von vorn und auch nicht von oben oder von unten, und auch nicht von ganz nah. Sondern eben von der Seite - aus einer gewissen Distanz. Denn die Person, um die es sich hier handelt, war nicht mit mir, sondern mit meiner besten Freundin, einer Fotografin, befreundet. Ich stiess einfach manchmal und zufällig dazu, wenn sich die beiden im Nachbarhaus trafen. So lernte ich sie kennen. Eine distanzierte Frau, die sich abwendend auf die Wange küssen liess. Sie hätte wohl niemals zugegeben, der Liebe oder Zuneigung zu bedürfen. Im Gegenteil. Doch ihr abweisendes Gehabe schien mir eine andere Geschichte zu erzählen, nämlich die einer verletzlichen Frau, die vermutlich gern einen Partner gehabt hätte. Vielleicht hatte sie ab und zu auch einen. Doch irgendwie schien es auf die Dauer nie ganz zu klappen. Ich fragte mich, ob sich die Partner von ihr wegen ihres reservierten Verhaltens abwendeten, oder ob ihr reserviertes Verhalten das Resultat einiger Enttäuschungen war. Sie trug ihre Verletzlichkeit in der Gestalt eines Harnischs vor sich her. Diese Frau, sie hiess Huguette, Huguette Maier, gab mir stets das Gefühl, es sei schon eine zuvorkommende Geste, von ihr überhaupt wahrgenommen zu werden. Und es war ein unschätzbares Geschenk, nicht nur als Störfaktor zu gelten.

    Sie war eine erfolgreiche Geschäftsfrau und vertrat für Europa und die Schweiz vornehme, internationale Marken der Kosmetikbranche. Vermutlich war sie eine strenge Chefin. Sie hielt sich öfters in New York City und in Tokio auf, flog Business Class und lud manchmal meine beste Freundin ein, sie zu begleiten, um für sie ein paar Aufnahmen von Schaufensterdisplays ihrer Kosmetika zu machen. Ein heikles Unterfangen wegen der Spiegelung von der Strasse her. Ich glaube aber, das Hauptmotiv für Huguette war eher, etwas Gesellschaft zu haben auf ihren Reisen und jemanden, den sie auch ein bisschen herumdirigieren konnte. Meine beste Freundin jedenfalls kam nach jeder Reise erschöpft nach Hause und schwor sich, nie mehr mit Huguette zu reisen - bis zum nächsten Mal. 

    Huguette kaufte sich einen Steinway-Flügel. Ich weiss nicht einmal, ob sie überhaupt Klavier spielen konnte. Ich kannte damals ihr Zuhause nicht.  Doch der Flügel passte zu ihrem angestrebten Status und verlieh ihr einen kulturellen Touch. Ich kannte lediglich ihr Auto. Abweichend von ihrer gesellschaftlichen Stellung als business woman fuhr sie einen Subaru. Sie wechselte erst zu einem Golf GTI, als Skirennfahrer Bernhard Russi begann, in vielen Werbekampagnen den geländegängigen Subaru Bergbauern und kinderreichen Familien schmackhaft zu machen.

    Huguette feierte regelmässig Weihnachten bei der sechsköpfigen Familie meiner besten Freundin, wo noch andere Heimatlose während der Festtage Aufnahme fanden, wie ich zum Beispiel, oder Verena. In all den Jahren kam ich Huguette aber nicht näher. Wir waren stets freundlich distanziert, beschenkten uns nicht, ganz im Gegensatz zu Verena, die für jeden mindestens zwei Gschänkli bereithielt, was jeweils zu einem etwas peinlichen Ungleichgewicht beim Bescherungsakt führte. 

    Und plötzlich liess mich meine beste Freundin wissen, dass Huguette an Brustkrebs erkrankt sei und sich einer schmerzhaften und entbehrungsreichen Behandlung unterziehen müsse. Als ich sie Monate später wieder im Nachbarhaus antraf, sah sie abgemagert aus und trug eine Perücke. Sie sei noch einmal davongekommen, sagte sie. Doch ein zweites Mal würde sie sich einer solchen Tortur nicht mehr unterziehen. Ihr Entschluss war klar, und der Rahmen fürs Weiterleben abgesteckt. Würde sie je wieder an diesem Krebs erkranken, fasste sie ihren Entschluss in Worte, so werde sie sich dem Übel beugen und mit Exit aus dem Leben scheiden. 

    Jetzt baute sie sich ein eigenes Geschäft auf, ein kleines, überschaubares. Sie wollte nun ihr eigener Boss sein und nicht mehr abhängig von den Direktiven der Zentralen grosser Konzerne. Sie wollte die verbleibende Zeit so einteilen, dass sich bei ihr nicht zu viel Stress ansammeln konnte. An Erspartem mangelte es ihr nicht. Sie gründete eine Fachzeitschrift namens Inspiration, die sich an Ladenbesitzer und Dekorateure richtete und Themen wie Schaufenstergestaltung und Ladeneinrichtungen behandelte. Damit war eine kleine Öffnung mir gegenüber verbunden. Sie nahm mich jetzt als Fachmann wahr, als Journalist und Zeitschriftenverleger, Tätigkeiten, die ich früher einmal, ganz zu Anfang meiner beruflichen Laufbahn, auch wirklich ausgeübt hatte. Es mutete mich seltsam an, nach so vielen Jahren anderer Beschäftigungen darauf angesprochen zu werden, zumal ich zum Inhalt ihrer Publikation keinen Bezug hatte. Doch ich wertete es als Erfolg, von Huguette ab jetzt nicht nur als geduldeten Nachbar unserer gemeinsamen Freundin, sondern als jemand, mit dem man sich fachlich unterhalten konnte, wahrgenommen zu werden. 

    So flossen die Jahre dahin, bis plötzlich meine beste Freundin selber schwer erkrankte. Huguette hatte sofort eine Meinung dazu und liess alle wissen, dass wohl ein medizinischer Kunstfehler bei einem Eingriff, den sie vornehmen musste, daran schuld sei. Sie verbreitete ihre Ansicht in Sammelemails an ihren grossen Bekanntenkreis. Ich weiss nicht, ob sie damit eine Protestbewegung gegen die fragliche Ärzteschaft in Gang bringen wollte. Doch dann stellte sich heraus, dass meine beste Freundin an einer unheilbaren Krankheit litt und nicht wegen Versäumnisse während einer medizinischen Intervention. Wenige Jahre später starb sie unter Qualen, und ich musste als Freund und Nachbar an der Abdankung ein paar Worte sprechen, was eine bemerkenswerte Wendung meines Verhältnisses zu Huguette zur Folge hatte. Statt uns aus den Augen zu verlieren, schrieben wir uns jetzt ab und zu Emails. Ihr war wichtig, mich das Neueste über die Söhne meiner verstorbenen Freundin wissen zu lassen, ungeachtet dessen, dass ich das Neueste aus direkter Quelle jeweils schon wusste. Aber ich liess ihr den vermeintlichen Wissensvorsprung und amüsierte mich über diese Art von Wettbewerb.

    Als Huguette erfuhr, dass ich als Dozent in China an Kunsthochschulen Workshops gab und Vorträge hielt, das war im Jahre 2009, bat sie mich, für ihre Zeitschrift Aufnahmen von schicken Ladeneinrichtungen und Schaufenstern heimzubringen. Ich unterzog mich diesem Auftrag mit mässigem Interesse und stellte bei meinen Recherchen lediglich fest, dass selbst die elegantesten Läden über hässliche Deckenleuchten verfügten. Klar, der Konsumentenblick richtet sich in erster Linie auf die angeleuchteten Produkte und nicht an die Decke, doch mir schien, dass diesem Teil des Raumes nicht die Bedeutung zukam, die ihm gebühren würde. Einzig BMW schien die Anstrengung wert, Deckenleuchten zu designen, die schnellen Verkehr suggerierten. Oder war es gar nicht BMW, sondern das im selben Raum sich breitmachende Kleidergeschäft mit den dämlichen Schaufensterpuppen, der Saison entsprechend eingekleidet in Winterjacken und wasserfesten Moonboots? - Meine Ausbeute an Bildern war so unbedeutend, so belanglos, dass ich nach meiner Rückkehr Huguette kein einziges Bild ablieferte. Erst kürzlich, beim Anschauen von altem Fotomaterial, habe ich ein paar Aufnahmen von damals wiederentdeckt, die mich jetzt zu diesem Text inspirieren. 

    Meine Geschichte mit Huguette endet so, dass sie einige Zeit später einen Rückfall verzeichnen musste und mich wissen liess, dass ihr jetzt nur noch eine beschränkte Anzahl von Monaten oder Jahren zur Verfügung stünden. Ich schrieb ihr zurück, dass mich diese Nachricht erschüttere. Und gleichzeitig teilte ich ihr mit, dass sie jetzt einen Weg gehe, der mir noch bevorstehen würde. Sie mache jetzt Erfahrungen, die mir noch verborgen geblieben sind. Falls sie je Lust habe, sich mit mir auszutauschen und von ihren Erfahrungen zu berichten, so wäre ich dazu nicht nur bereit, nein, ich wäre sogar neugierig darauf, ihr mein Ohr leihen dürfen.

    So kam es, dass sie in den darauffolgenden Monaten zu verschiedenen Malen bei Sprüngli Chääschüechli bestellte, einen frischen Salat zubereitete, ein Fläschlein Roten auf den Tisch stellte und mich zu sich nach Hause zum Lunch einlud. Zum Dessert brachte ich eine Süssigkeit mit, auch vom Sprüngli. Wir kommentierten bei diesen Treffen die Vorlieben ihrer Katze, das Tun und Lassen der Söhne meiner verstorbenen, besten Freundin, etwas Schweizer Wirtschaftsgeschehen, und sie liess mich wissen, wer was aus dieser Wohnung bekommen wird, wenn sie einmal nicht mehr da sein wird. Ich gehörte nicht zu den Berücksichtigten. Doch über das Sterben als Moment der Wahrheit, als ultimativen Augenblick des Lebens, sprachen wir nie. - Nach dem Essen machte ich jeweils einen kleinen Zwischenhalt beim Grab meiner Mutter, das nur wenige hundert Meter von Huguettes Haus auf dem Friedhof Rehalp lag. 

    Aus einer Mischung aus Neugier und Langeweile hielt ich den Kontakt aufrecht und freute mich für sie, dass sie noch zwei grosse Reisen plante. Als Abschiedtour. Die eine führte nach Japan, wo sie in Kyoto ein paar Tempel besuchen wollte, und die andere Reise nach Brasilien. Ich verfolgte ihre Reisen auf Google Earth, fuhr auf dem Bildschirm den Strassen entlang, die sie zu befahren beabsichtigte, und verirrte mich prompt in den Gässchen der Dörfer im Hinterland von Saõ Paulo. 

    Irgendwann schrieb sie mir, jetzt gehe es dem Ende zu. Ihre kleine Reise nach Mallorca (ich wusste gar nicht, dass sie auch noch von dort Abschied nehmen wollte) sei ein Desaster gewesen. - Ich wollte nicht genau wissen, worin es bestand, signalisierte ihr aber, dass ich sie gerne noch einmal sehen möchte. Lange kam keine Antwort. Ich wusste nicht recht, was ich in einer solchen Situation zu tun hatte. Meine Mutter hätte wohl Blumen geschickt, und meine Grossmutter wäre wohl unangemeldet mit den Blumen sogar vorbeigegangen. Ich jedoch erstarrte in lähmenden Überlegungen und wartete auf ein weiteres Zeichen von ihr. Wochen später schrieb sie mir, jetzt sei alles geregelt. Ihre Zeilen wirkten aufgeräumt, ja munter, und ich antwortete gleich mit der Frage, ob ich mich von ihr verabschieden dürfe. Sie schrieb zurück, sie hätte bis zum kommenden Montag noch allerhand zu tun, worauf ich den kommenden Dienstag vorschlug. Darauf antwortete sie: "Geht nicht. Ich bin dann schon weg."

    Ich weiss nicht, ob es bei einer derartigen Sachlage noch einen Kommentar braucht, einen Abgesang, einen letzten Seitenblick. Es war für mich einfach das erste Mal, dass jemand so präzise und so nüchtern seinen Tod anzukündigen vermochte. Huguette erwartete am Montagnachmittag die Leute von Exit. Das war's. Um 15 Uhr dreissig konnte sie ihren Harnisch entsorgen. Ihr gelebtes Leben wurde von niemandem mehr angefochten, auch von ihr selbst nicht.

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©Nikolaus Wyss

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Samstag, 8. Oktober 2022

Brief an meinen ungeborenen Bruder

Lieber Karlsohn oder Emilsohn, was weiss ich

    Karl war längere Zeit der Geliebte meiner Mutter, und Emil hiess mein Vater, vielleicht auch deiner, was weiss ich. Oder wärst du ein Mädchen geworden? Mein Schwesterherz? Was weiss ich... Ich weiss lediglich, dass unsere Mutter dich abgetrieben hat.

    Es gab in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts eine Welle von selbstbewussten Frauen, welche das Thema an die Öffentlichkeit trugen. Meine Mutter war auch darunter und bekannte sich in einer grossen Zeitungsannonce, zusammen mit tausend anderen Frauen, zu ihrer Tat. Das Inserat bekam ich nie zu Gesicht. Doch anlässlich einer späteren Begegnung sah unsere Mutter in der Meinung, ich hätte von dieser Veröffentlichung erfahren, den richtigen Zeitpunkt für gekommen, mich auch noch persönlich von deinem kurzen Leben in ihrem Bauch in Kenntnis zu setzen und allfällige Fragen zu beantworten. Daraus hätte sich bestimmt ein lohnendes Gespräch entwickeln können. Doch ich sah mich in diesem Moment ausserstande, darauf in adäquater Weise einzugehen. Ich hätte überrascht und neugierig sein und alles über dich erfahren müssen. Diese Neugier aber wurde gestört vom lächerlichen Umstand, dass ich ihre Mitteilung für unpassend hielt, weil sie meines Erachtens dreissig oder vierzig Jahre zu spät gemacht wurde. Meine Mutter ging zu diesem Zeitpunkt auf die 80 zu, und ich war nicht darauf vorbereitet, so ein Bekenntnis, das sie so lange und so cool bei sich aufbewahren konnte, als tiefgreifendes Erlebnis in ihrem eigenen Leben zu begreifen und zu würdigen. Das tut mir heute leid für sie wie auch für dich. Ändern kann ich es nicht mehr. Vielleicht bist du ihr drüben schon einmal begegnet, und ihr konntet eure Standpunkte - hoffentlich friedlich - austauschen, was weiss ich. Ich meine einzig zu wissen, dass du auf seltsame Weise bei mir immer wieder präsent gewesen bist, auch zu Zeiten, wo ich noch gar nicht von deiner allzu kurzen Existenz wusste.

    Überdeutlich zum ersten Mal, als ich als Dreikäsehoch dem Christkind einen Zettel schrieb mit dem Wunsch, ein kleines Brüderlein zu bekommen. Meine Mutter half mir beim Texten, und gemeinsam legten wir das Stück Papier, mit einem Stein beschwert, abends auf das Fenstersims. Am nächsten Morgen war der Zettel weg, und bei mir wuchs die Hoffnung, das Christkind würde meinen Wunsch erfüllen. An Weihnachten jedoch lag unter dem Christbaum lediglich ein Teddybär.

     Zum zweiten Mal warst du mir präsent im Skilager auf Trübsee. Ich war da vermutlich in der 5. Primarklasse und musste in Reih und Glied warten, bis ich an einem der paar Kaltwasser-Spülbecken meine Zähne putzen und mit dem Waschlappen übers Gesicht fahren konnte. Das Warten machte mir aber nichts aus, denn vor mir stand ein Junge, der mir ausserordentlich gut gefiel. Ich erschrak über meine Empfindungen, gleichzeitig fühlte ich mich diesem Buben aber so nah und verbunden, dass ich meine Gefühle für ihn als brüderliche Nähe deutete.

    Dieses Erlebnis wurde zu einem Grundmuster in meinen Neigungen zu jungen Männern. Ich war wohl auf der Suche nach dir, mein Lieber. So legte ich mir das wenigstens zurecht. Und es hält an bis heute. 

Wieso ich dir aber ausgerechnet heute schreibe, hat mit der Verleihung des diesjährigen Nobelpreises für Literatur zu tun. Ich habe zwar von der Preisträgerin Annie Ernaux nichts gelesen, aber bei der Würdigung ihres literarischen Schaffens erwähnte ein begeisterter Literaturkritiker im Radio das Buch L'Autre Fille aus dem Jahr 2011, worin die Schriftstellerin einen Brief an ihre Schwester schreibt, die als sechsjähriges Kind, zwei Jahre vor der Geburt der Autorin, gestorben war. Offenbar hatte die Familie einen Mantel des Schweigens über deren Tod gelegt, und Ernaux hat erst viel später von der Existenz der verstorbenen Ginette, so ihr Name, erfahren, was sie dann anregte, zu ihr eine persönlich-literarische Verbindung herzustellen, um ihr nicht nur vieles geschwisterlich anzuvertrauen, sondern ihr auch ein ehrendes Denkmal zu setzen.

    Ich glaube zwar nicht, dass es zwischen uns so weit kommen wird. Aber der Gedanke, dass zu mir eigentlich ein Bruder (oder doch eine Schwester?) gehört, macht mich glücklich und rückt mich in die Nähe familiärer Normalität, deren Ausbleiben ich damals, in jungen Jahren, so schmerzlich empfand. Ich wuchs, du weisst es, als Einzelkind bei unserer Mutter auf, der Vater war in unserem Alltag kaum präsent. Im Kindergarten bei Fräulein Werling und später im Wolfbach-Schulhaus wurde ich oft nach meinem Vater und meinen Geschwistern gefragt und hatte darauf keine passende Antwort. Ich beneidete meine Schulkameraden aus kinderreichen Familien, den Rolf Stoffner zum Beispiel von der Froschaugasse, und konnte nicht verstehen, dass Rolf wiederum mich beneidete, weil ich die Spielzeuge mit niemandem teilen musste. - Wie wäre das bei uns gewesen, Karl-Emil? Ich als älteres Geschwister hätte vermutlich stets nachgeben und dir die Spielsachen überlassen müssen. Und hätte mich dann eifersüchtig an den Rockzipfel unserer Mutter gehängt und weinend mein Schicksal beklagt. Diese Situation halte ich noch heute für zehnmal attraktiver als das Alleinsein mit all seinen angeblichen Privilegien. Ich hätte mit dem Akzeptieren solcher Situationen zusätzlich noch soziale Kompetenz gelernt. Du hast mir gefehlt.

    Ja, du wurdest umgebracht. Das ist schon so. Noch bevor du hättest leben können. Du warst ein Opfer der Umstände, die ich auch nicht so genau kenne. Wenn dein Vater auch mein Vater war, dann sicher auch wegen der Unverträglichkeit unserer Eltern. Unsere Mutter wollte sich wohl nicht noch mehr Lärm, wie Vater ihn zu veranstalten pflegte, aufhalsen. Warst du hingegen Karls Fötus, so hätten wohl auch noch gesellschaftliche Faktoren eine Rolle gespielt. Karl war verheiratet, hatte selbst zwei Kinder und eine schweizweit bekannte Frau. Er hätte unsere Mutter wohl wissen lassen, dass er nicht bereit wäre, dich anzuerkennen. Damals konnten Männer noch bestimmen, ob sie sich zu ihrer Brut bekennen wollten oder nicht. Das war bei meinem Vater (oder dem unsrigen) auch so. Ich war als uneheliches Kind nicht erbberechtigt und trug den Familiennamen meiner Mutter, welche wiederum auf den Ämtern als "Fräulein Wyss" angesprochen wurde.

    Ich glaube, unsere Mutter sah sich damals wohl als Opfer und körperlich wie seelisch überfordert, noch ein weiteres Kind aufzuziehen, was ihren Scharfsinn zur Situation der Frauen in unserem Land sicher schärfte, der sich dann später in ihrem feministisch-journalistischen und schriftstellerischen Wirken fruchtbar niederschlug. Doch davon hast du nichts. Was du hingegen allen, die jetzt noch leben auf diesem Planeten, voraus hast, ist dein Tod. Du weisst, wie es drüben aussieht, während wir hier immer noch darüber rätseln. Klar, wir gehen unwissend unseren Weg, bis es so weit ist. Wir machen uns unsere Gedanken über Verstorbene und über den eigenen Tod, und wenn es gut kommt, so stellt sich sogar eine gewisse Befriedigung und Dankbarkeit ein über das, was wir verleben durften. Das fehlt dir. Du kannst dich lediglich für die Wärme im Uterus unserer Mutter bedanken, hast vielleicht von aussen auch noch Stimmen vernommen oder Mutters vielgeliebten Mozart. Tröstet dich das, oder hast du das Gefühl, unsere Mutter sei dir noch etwas schuldig?

    Ich sage dir, und vielleicht kannst du es von weitem beobachten, unsere Welt hat auch schon bessere Tage gesehen. In meinem Umkreis lebte ich meine 73 Jahre in der falschen Gewissheit, dass wir Menschen anstehende Probleme auf anständige und friedliche Art lösen können, ohne eindeutige Opfer und ohne eindeutige Sieger. In Balance sozusagen. Du hingegen musstest die Erfahrung machen, dass unsere Mutter deine Präsenz nicht auf die Reihe kriegte und dich, als Konsequenz davon, abtrieb. Du wirst für ewig dich als eindeutiges Opfer sehen und kaum Verständnis dafür finden, dass sich meine Mutter auch in einer beklemmenden Situation befinden mochte und Entscheidungen treffen musste, über die sie später offenbar jahrzehntelang schwieg, weil sie sie so heftig schmerzten. Deine traumatische Sterbeerfahrung hingegen lässt dich anders auf die Weltgemeinschaft blicken, die momentan in existentielle Krisen hineinschlittert. Du hast den Zusammenbruch, das Nicht-mehr-Können früh erfahren und musstest mit deinem Leben büssen. Ich hingegen, ohne von deinem Schicksal zu wissen, wog mich im Glauben ans Gute im Menschen, an die Liebe, an die Machbarkeit und an die Lösung von Konflikten, an Vergebung, Reue, Zuversicht und Vernunft. In mir taucht erst jetzt allmählich die Ahnung auf, dass wir kurz davor sein könnten, in globo von dieser Welt abgetrieben zu werden.

    Ohne dass ich von dir wusste, hast du mir in der Gestalt verschiedener Liebhaber und treuer Freunde immer wieder das Gefühl vermittelt, das Leben sei schön und lebenswert. Dafür danke ich dir. Deine feinstoffliche Präsenz ermöglichte mir Glücksgefühle, Erfahrungen und auch Enttäuschungen, die mich, unter dem Strich, immer ein Stück weitergebracht haben. Aber solange ich selbst bin, bist du mir immer etwas voraus. Soll ich mich freuen, mich bei dir dereinst einzufinden. Was rätst du mir? Was ist noch zu tun, bevor ich komme?

    Ich warte gerne noch ein bisschen auf deine Antwort.   

Alles Liebe

dein Bruder Nikolaus

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©Nikolaus Wyss

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Donnerstag, 4. März 2021

Zusammenfassung meiner in diesem Blog erschienenen Text-Beiträge und Videos, nach Sachthemen gegliedert und mit einem Click aufrufbar


(ICH FREUE MICH IMMER ÜBER KOMMENTARE UND GRÜSSE AUS DEM LESERKREIS. VIELEN DANK IM VORAUS)

Zu Kolumbien und meiner Befindlichkeit dort:

Eine Adoptivtochter auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter in Kolumbien
Schwein gehabt...
Vorwort von Milena Moser im Buch "Auf dem Amakong" (ISBN 978-3-033-07941-0)
Wie mir mein iPhone abhanden kam. (Erschienen in der Broschur CHAI, BRUNO, EDWAR u.a.m., Bogotá, Kolumbien 2024, ISBN 978-628-01-3359-1)
Das Bestattungsinstitut befindet sich an der nächsten Strassenecke (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
Wohnen im Alltag (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
Kirchliche Beobachtung
- Ein strahlender Tag  
Das unverhoffte Glück eines medizinischen Befunds
- Ein Freund aus Kolumbien  
 Antworten auf die im Titel aufgeworfene Frage (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
- Kolumbien im Mord-Modus  
Darüber hätte ich lieber nicht schreiben wollen
- Terri in Cartagena  
Begegnung mit einem Schuhputzjungen
- Ich vermisse Oscar  
Oskar schaut für Ordnung an unserer Strasse (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
- Zu meinem 69. Geburtstag  
Zu einem Gedicht von Raúl Gómez Jattín
- Bergnot auf dem Ruiz  
Dazu braucht es nicht die Alpen (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
- Wieder in Bogotá  
Kurze Beschreibung einer typischen Ankunft (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
- Vom Drehen Mahlers im Grab  
Symphonisches im Armenviertel (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
- Bogotá mon amour...  
Wieso es mir hier so wohl ist (Veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
- Treppauf und treppab in Buenaventura  
Beobachtungen zur Architektur der wichtigsten Hafenstadt Kolumbiens
- Hundert Sekunden Einsamkeit  
Gabriel Garcia Márquez im Hotelzimmer
- Anfragen und Absagen  
Von meinem schnöden Umgang mit beruflichen Angeboten (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
Von einer Unart kolumbianischer Konversation
- Vom Gelingen eines Bezahlvorgangs 
Dritt-Welt-Erfahrung
- Inklusion statt Integration  
Pädagogische Stossrichtung
- Verkehrsstau  
Der Titel sagt es
- Bici in Bogotá  
Velofahren in Bogotá
- Jonatan misterioso  
An ihn mag ich mich jetzt wirklich nicht mehr erinnern...
- Guten Morgen Nikolaus, bleib heute lieber im Trockenen  
Meteorologische Beobachtungen
- Bis auf die Unterhosen  
Der gläserne Bürger
Strassenkultur
Es ist richtig so, wie es ist
Chinesische Statuen im Volkspark
Schuldenbegleichung ohne Entlastung...  
Transgender-Thematik im eigenen Haus - (Erschienen in der Broschur CHAI, BRUNO, EDWAR u.a.m., Bogotá, Kolumbien 2024, ISBN 978-628-01-3359-1)
Drei heftige Tage - (Erschienen in der Broschur MARIA, DANIKA, LAURE u.a.m., 2024,Bogotá, Kolumbien 2024, ISBN 978-628-01-3358-4)
Spezielle Weihnachtstage 1971 in Kolumbien - (Erschienen in der Broschur MARIA, DANIKA, LAURE u.a.m., 2024, Bogotá, Kolumbien 2024, ISBN 978-628-01-3358-4)
Gedanken beim Älterwerden
Randbemerkungen zum Umweltbewusstsein in Kolumbien
Ein Beitrag im MAGAZIN vom 17. Juni 2023 anlässlich der Zürich Pride
Alleine kochen 
Alleine kochen
Zuviel Wissen vergällt den Spaziergang im Quartier
Was tun mit dem Kram, der sich im Laufe des Lebens angesammelt hat?
Eine angenehme Entzauberung 

Erinnerungen an Reisen, Lebensabschnitte und Episoden:

Als Rektor an der Hochschule für Gestaltung und Kunst - (Erschienen in der Broschur JEAN-PAUL, BOUBAKAR, LEZA u.a.m., Bogotá, Kolumbien 2024, ISBN 978-628-01-3357-7)
Liebesleid und nationale Aufgaben - (Erschienen in der Broschur MARIA, DANIKA, LAURE u.a.m., 2024,Bogotá, Kolumbien 2024, ISBN 978-628-01-3358-4)
Einsichten in Neapel (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
Als Dozent für Design in China (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
Meine erste Atlantik-Überquerung (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
Über ein unverzichtbares Reise-Accessoire (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
Zwei Ströme als Klammer meines Lebens: Amazonas und Mekong (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
Unbezahlbare offene Rechnungen (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
Auf Safari in Südafrika (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
Die Stadt bietet viel (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
Auf Dokufilm-Recherche in Ghana (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
So blöd kann nur ich sein
Verpasste Gelegenheiten (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
Stimmungsbild kurz vor dem Vulkanausbruch (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
Stimmen als Gesellschaft (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
Der Hund von Juchitan (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
Kinder bekommen ist nicht mehr so wie früher
Feministische Reflexion über ein brasilianisches Volkslied
Vom Umgang mit natürlichen Ressourcen
Eine Bildbetrachtung
Ich sitze in der Alameda Central von Mexico-City und schreibe auf, was mir in den Sinn kommt - (Erschienen in der Broschur MARIA, DANIKA, LAURE u.a.m., 2024, Bogotá, Kolumbien 2024, ISBN 978-628-01-3358-4)
Ich war einmal Mitbesitzer eines Restaurants in Niamey, Niger - (Erschienen in der Broschur JEAN-PAUL, BOUBAKAR, LEZA u.a.m., Bogotá, Kolumbien 2024, ISBN 978-628-01-3357-7)
Zu heiss
Zwischenhalt und Schlussfolgerung in Frankreichs Hauptstadt 
Mein Jahreswechsel 2003/2004
Schweden spielte in meinem Leben eine besondere Rolle
Lange stand mir die Reform im Wege
 
 

Erfahrungen in Zürich und Familiäres: 

Auf Lesetour in der Schweiz in Zeiten von Corona
So erlebte ich den Tod meiner Mutter (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
Rund um mein Coming-out (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
Ein Brief in den Himmel (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong"  (ISBN 978-3-033-07941-0)
Koinzidenzen, die den Vater nähergebracht haben (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
Ich war ein Schulversager, doch der Vetter war meine Stütze - (Erschienen in der Broschur JEAN-PAUL, BOUBAKAR, LEZA u.a.m., Bogotá, Kolumbien 2024, ISBN 978-628-01-3357-7)
Etwas mit Übermut: Konkurrenz zum Rorschach-Test
Erinnerung an Zürich-Schwamendingen
Erotisches, Pupertäres (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
Dieses Kirchenlied tröstet
Eine Kindheitserinnerung (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
- Vage Rekonstruktion eines entfernteren Teiles meiner Familie 
(veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong"  (ISBN 978-3-033-07941-0)
- Auf den Armen meines Vaters
 
Politisches und Familiäres unvereinbar vereint (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
Hier bin ich aufgewachsen (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
- Im Wolfbächli  
Gehörte zu meinem Revier (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong"
(ISBN 978-3-033-07941-0)
Die Nachbarschaft (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
- Das Drama beim Rösslibrunnen 
Erinnerung an eine elende Niederlage (Veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
- Der Reisefüfzger  
Eine willkommene Unterstützung (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
- Die volkskundliche Gans oder über die Anfänge meines Studiums
Der Titel sagt es (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0) - 
- Zürich, Ende September
 
Vom ungebührlichen Verhalten in dieser Stadt (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
Eine schmerzvolle Entsorgung
Anstelle von Blumen aufs Grab und mit einem Gedicht von Eliana Maldonado Cano - (Erschienen in der Broschur MARIA, DANIKA, LAURE u.a.m., 2024, Bogotá, Kolumbien 2024, ISBN 978-628-01-3358-4) 
- Brief an meinen ungeborenen Bruder 
Meine Mutter hat seinerzeit abgetrieben - (Erschienen in der Broschur CHAI, BRUNO, EDWAR u.a.m., Bogotá, Kolumbien 2024, ISBN 978-628-01-3359-1)
Ja, ich war auch einmal Ghostwriter... 
Ein Stückli Selbstfindung
Mein Beitrag zur Promenadologie  
 
  
 Zu verschiedenen Persönlichkeiten:
 
Eine Art Geburtstagsbrief an einen verstorbenen Freund - (Erschienen in der Broschur JEAN-PAUL, BOUBAKAR, LEZA u.a.m., Bogotá, Kolumbien 2024, ISBN 978-628-01-3357-7)
(erstmals erschienen 1996 in der Schweiz. Technischen Zeitschrift STZ) 
Musikalisch habe ich es zu nichts gebracht. Andere aber machten dank mir Karriere...
Ein Begleitung in wohlwollender Distanz  - (Erschienen in der Broschur MARIA, DANIKA, LAURE u.a.m., 2024, Bogotá, Kolumbien 2024, ISBN 978-628-01-3358-4)
Mein Vetter hatte das Zeug zu einer grossen Karriere (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
Tagebuch-Erinnerungen an eine quälende Sterbebegleitung - (Erschienen in der Broschur CHAI, BRUNO, EDWAR u.a.m., Bogotá, Kolumbien 2024, ISBN 978-628-01-3359-1)
Sex zum Überleben (veröffentlicht im Buch "Auf demAmakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
Im Zürcher Vorort Schwamendingen machte einer grosse Oper (erstmals erschienen im Tages-Anzeiger Magazin 26./27. August 1988)
Irgendwie bleibt er mir im Gedächtnis hängen (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
Der meistbeachtete Eintrag in meinem Blog, immer noch aktuell (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
Erste journalistische Arbeitserfahrungen (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong" ISBN 978-3-033-07941-0)
Bei der chinesischen Oprah Winfrey in Shanghai (veröffentlicht im Buch "Auf dem Amakong"  ISBN 978-3-033-07941-0)
Unter uns zwei gab es eine heimliche Konkurrenz
Notiz zu einem Arbeitskollegen
Eine Freundschaft mit Haken - (Erschienen in der Broschur JEAN-PAUL, BOUBAKAR, LEZA u.a.m., Bogotá, Kolumbien 2024, 
ISBN 978-628-01-3357-7)  
Tagebuch-Erinnerungen an eine wechselvolle Arbeitsbeziehung
Ein weitgereister, ungewöhnlicher Priester, Autor und Gastgeber
Architekturkritik als Begleiterscheinung
Baden am Oeschinensee - (Erschienen in der Broschur CHAI, BRUNO, EDWAR u.a.m., Bogotá, Kolumbien 2024, ISBN 978-628-01-3359-1)
Eine Freundschaft in der Fremde - (Erschienen in der Broschur CHAI, BRUNO, EDWAR u.a.m., Bogotá, Kolumbien 2024, ISBN 978-628-01-3359-1)
Lina Rossi und en bitzeli von allem im Ragout 
Ein Porträt aus seitlicher Distanz 
Besuch im Unterengadin bei einem alten Freund
Nachruf auf einen erfolgreichen Freund in Thailand 
 
Dialoge mit unserer Katze CUAL
 
Kleiner Ausflug ins Qualitätsmanagement und ins Marketing
So kann man natürlich auch übers Glück räsonieren
Mit unserer Katze gibt es immer etwas zu besprechen
Die Ansichten unserer Katze CUAL sind nicht ganz uninteressant...  
Ein weiterer Dialog mit CUAL über Stil und das Bewohnen von Räumen

 

 
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Schwamendinger Reminiszenzen (Tele-Schwamendingen):


 

Weitere Beiträge unterschiedlicher Provenienz:


 
 
 
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